Ein Traum wird wahr 🙂 und ich habe mich sofort in die Insel verliebt 😛 schon beim Landeanflug, das türkise Wasser o.O ein Traum!!!!

Die Ankunft war schon legendär..unser Hostel bietet einen pickup Service an, den wir sehr gerne in Anspruch genommen haben. Wir kommen also am Flughafen von Montego Bay ( MoBay) an und warten auf unseren Fahrer..auf einmal kommt Eddy, ein schwarzer großer Mann mit Dreadlocks auf uns zu und bringt uns zu seinem Auto; eine mehr als alte, zerbeulte Kiste..hahaha..mit einem Schraubenzieher im Fenster, damit es unten bleibt..

das Lenkrad auf der falschen Seite, weiiiiiiiiil hier Linksverker herrscht! Freundlicherweise ist er mit uns noch kurz zu einem Supermarkt gefahren, sodass wir Wasser etc holen konnten. Es ist nämlich extrem heiß hier. Und alle Jamaikaner sagen wirklich die ganze Zeit „Ja Man“ und „No Problem“.. Hahaha 🙂
Unser Hostel heißt Cedar Ridge und ist einfach super. Sehr familiär. Wir haben ein Zimmer für uns mit eigenem Bad. Nur kaltes Wasser, aber das ist bei dem Wetter hier total ok.

Und Arlene, die Besitzerin ist soooooooo süß! Sie kümmert sich so sehr um uns. Am ersten Abend haben wir uns zusammengesetzt und einen Plan für die 6 Tage gemacht. sie hat uns Sachen empfohlen und Insidertipps gegeben, Taxis arrangiert etc. Sie kennt so viele Leute hier, sodass wir teilweise bessere Preise bekommen, bzw einfach eine Catamaran-Tour umsonst mitmachen durften oder einen Privatstrand für uns alleine nutzen konnten 😉
Nachdem wir am Freitag nicht mehr viel gemacht haben, gings am Samstag früh raus, denn unser Ziel war Negril. Eine Stadt im Westen der Insel, ca. 1,5 Std von MoBay entfernt. wir wurden von Adrian, unser Fahrer für den ganzen Tag, abgeholt. Erstes Ziel in Negril: Blue Mineral Hole. Ein Loch mit Wasser..hehe. Das Wasser ist 13Meter tief und nach einiger Überlegung ist Marianna unsere kleine Mexikanerin vorangegangen und hat sich getraut die 7 Meter als Erste hinunter ins Wasser zu springen wuhuuu, ich bin auch gesprungen. voll toll 😀 und in der Höhle konnte man sich mit den Mineralien aus den Steinwänden einschmieren 😛
als nächstes fuhren wir zum Seven Mile Beach. Ein langer, schöner Strand, aber leider fing es an zu regnen. Warm war es trotzdem noch. Genug Entspannung und weiter ging’s zu Rick’s Café, hier kann man von der Klippe direkt ins Meer springen…aaaah, und Marianna und ich sind tatsächlich die 11 Meter ins Meer gesprungen! 😀
ich wollte meine Nase beim eintauchen zu halten, hat leider nicht wirklich geklappt, sodass ich nicht nur Wasser in die Nase bekommen habe, sondern mich auch noch selber gekratzt habe.. :/ aber alles halb so wild 😛 blöd war nur, dass sich irgendein Wassertier dachte mich ärgern zu wollen..ich hatte nach dem Sprung die ganze rechte Beinseite voller irgendwelcher roten juckenden Dinger…bäääh und aua o.O aber sooonst, war es Hammer 😛
Am selben Abend sind wir noch aufs SumFest Reggae Festival gegangen.

Um 22.30 Uhr waren wir dort und sind so ca. um 5.30 Uhr wieder im Hostel gewesen. Highlight war natürlich Damian Marley 😀 wow..und das Gaze auch noch in Jamaika 🙂
Am Sonntag haben wir uns entschlossen erst Mittags loszufahren, wieder mit Adrian..und zwar nach Ocho Rios, eine Stadt östlich von MoBay. Hier sind die berühmten Dunn’s Riverfalls. Ein riesiger Wasserfall, welcher direkt ins Meer mündet und welchen man besteigen kann. wir haben ganz unten angefangen und sind den Wasserfall hinaufgeklettert 🙂 Adrian hat soviel Spaß am Fotografieren gehabt, dass wir unseren persönlichen Paparazzi dabei hatten…hihi.
Danach ging’s zum Glistening Water.

Es gibt ein Phänomen, welches es nur an 4 Orten auf der ganzen Welt gibt, u.a. hier. Es ist eine Bucht, in der Süßwasser vom Fluss sich mit dem Salzwasser des Meeres mischt. Das Wasser in der Bucht beinhaltet Phosphor, dieses wird bei Berührung zerstört und leuchtet. ( ich hoffe ich habe es richtig erklärt.. 😉 ) Wir durften sogar im Wasser schwimmen. Es sah aus als wäre ich ein Geist, alles hat geleuchtet..total faszinierend!!!
Wir waren wieder Super glücklich, dass Adrian uns auch was vom „typischen Jamaika“ zeigen konnte. Wir haben zum Beispiel Zuckerrohr und Jerk Chicken gegessen 🙂
Montag: nun wollten wir wirklich einfach entspannen und wo tut man dies auf Jamaika am Besten?! Am wunderschönen Strand natürlich 😉

Arlene hat uns Cornwell Beach empfohlen und auch eine Katamaran Tour für uns organisiert. wir sind von 20$ pro Person ausgegangen, aber letztendlich war alles umsonst!! 😀 inklusive Schnorcheln, Rum und Softgetränke..und mit einem Zwischenstop bei Margarita Ville. Awesome sag ich nur 🙂
Mit dem Taxi ging es zurück zum Hostel, nachdem wir einen sehr schönen Sonnenuntergang von Burger King aus gesehen haben 😉 auf dem Rückweg gab es eine kleinen Auffahrunfall, uns ist jemand reingefahren. Nichts schlimmes, aber es dauerte eine Weile, bis die Männer dies unter so ausgemacht hatten o.O
Dienstag: wir sind viel zu früh aufgestanden..um 8 Uhr sollten wir fertig sein, doch wir durften das SOON COME der Jamaikaner kennenlernen ;P um 10 Uhr ging’s dann endlich mit Eddy und Arlene los. zunächst zum Markt.

wir haben uns ein paar Früchte gekauft 🙂 aber ganz ehrlich, alleine hätte ich mich nicht getraut 😛 nach dem Markt sind wir zum Rasta Village gefahren.

Eddy lebt dort und er veranstaltet Touren, sodass man das Rastafari-Leben und den Gedanken dahinter versteht. Total toll gemacht. Wir mussten einen Fluss überqueren um zum Dorf zu kommen. Und haben zur Begrüßung Kokusnusswasser zu trinken bekommen. Außerdem gab es einen Garten mit verschiedenen Heilkräutern, ein Meditations-Labyrinth und viel Musik. Alle Rastafaris sind Vegetarier und bauen alles selber an. wir haben einen Früchteteller bekommen und warmes Essen mit einer Brotfrucht. Lecker war’s!!
Um ca. 16 Uhr sind wir wieder zum Cornwell Beach gefahren, einfach relaxen und im Meer abkühlen!! Das war dringend nötig.
und wir sind alle traurig dieses Paradies verlassen zu müssen. Nach langem Hin und Her haben wir uns doch entschlossen für ein paar Stunden an den Strand zu fahren. Eddy und Arlene haben uns gefahren. Da gerade ein Cruise Schiff in MoBay angelegt hat waren aber viele Strände für die Öffentlichkeit geschlossen, sodass Arlene wieder ihre Kontakte hat spielen lassen und wir durften an einen privaten Strand, der ihrer Cousine gehört. Wunderschön! Ein Traum! Und das ganze hatten wir für uns alleine!!
Um 13Uhr haben Eddy und Arlene uns wieder vom Strand abgeholt und es ging zum Flughafen. Ein wunderschöner, unvergesslicher Urlaub ging vorbei..





















































































5 responses so far ↓
1 LX // Aug. 4, 2013 at 15:16
Es sieht genau so aus, wie man es sich vorstellt… Richtig gut!
2 Carina // Aug. 4, 2013 at 17:18
Unglaublich schöööööön 🙂
3 Jojo // Aug. 7, 2013 at 11:14
Einfach nur der Hammer Süße!!!
Die Fotos und dein Beitrag haben mich super vom Prüfungsstress abgelenkt 🙂
Super tolle Fotos
4 Sonja // Aug. 22, 2013 at 13:50
OMG! Wie schön ist das denn?????
5 Uwe // Aug. 27, 2013 at 18:13
Hey Jenny,
nicht erschrecken, ich bins.
Wie ich heute gelesen habe geht es Dir gut und das freut mich sehr. Vielleicht schnacken wir die Tage einmal, würd mich freuen, pass auf Dich auf.
Grüße
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